Niacinamid: Vitamin B3 für deine Gesichtspflege

Natürliches Gesichtsprofil mit sichtbarer Hautstruktur im warmen Licht.

Niacinamid ist eine Form von Vitamin B3 und ein vertrauter Name in moderner Gesichtspflege. Du findest es in Cremes, Seren und auch in unserem EMIVABELLE-Toner. Besonders interessant ist die Forschung zum Erscheinungsbild der Haut.

Vitamin B3 und der Stoffwechsel der Hautzellen

Niacinamid wird auch Nicotinamid genannt. Es ist ein Baustein für die Coenzyme NAD und NADP, die an vielen Stoffwechsel- und Redoxvorgängen beteiligt sind. „Redox“ beschreibt die Übertragung von Elektronen in biochemischen Reaktionen. Diese körpereigene Rolle ist ein Teil des wissenschaftlichen Hintergrunds von Vitamin B3.

Wie Niacinamid mit der Hautbarriere zusammenhängt

Die Hornschicht enthält zwischen ihren Zellen Lipide, darunter Ceramide. Sie sind wichtig, damit die Haut Wasser zurückhalten kann. Tanno und Kollegen untersuchten Niacinamid in menschlichen Hautzellkulturen und bei äußerlicher Anwendung. Sie fanden eine gesteigerte Bildung von Ceramiden und anderen Barriere-Lipiden; an trockener Haut nahm der Wasserverlust ab. Zur Originalarbeit.

Das macht die Forschung anschaulich: Untersucht wurde nicht nur, wie Haut aussieht, sondern auch, wie sich Bestandteile ihrer äußeren Barriere verändern. Die folgende Studie beschäftigt sich dagegen mit sichtbaren Merkmalen und Elastizität.

Vitamin B3 und die Hautbarriere

Hornzellen mit Lipiden in den Zwischenräumen, ein vergrößerter Lipidausschnitt und Vitamin B3 als Gegenstand der Barriereforschung.
Hornzellen und dazwischenliegende Hautlipide bilden die äußere Barriere. Ceramide gehören zu diesen Lipiden. Die Arbeit von Tanno und Kollegen untersuchte unter anderem, wie Niacinamid die Bildung von Hautlipiden beeinflusst. Tanno et al.: Niacinamid und Hautlipide. Grafik vergrößern.

Was Forschende beobachtet haben

In einer randomisierten, doppelt verblindeten Studie mit 50 Frauen wurde eine Pflege mit fünf Prozent Niacinamid zwölf Wochen lang untersucht. Jede Teilnehmerin verwendete auf einer Gesichtshälfte die Niacinamid-Formulierung und auf der anderen die Basis ohne Niacinamid.

Die Forschenden berichteten Verbesserungen beim Erscheinungsbild feiner Linien und Falten sowie bei der gemessenen Elastizität. Der direkte Vergleich beider Gesichtshälften macht diese Arbeit zu einem anschaulichen Beispiel für die kosmetische Forschung zu Vitamin B3. Bissett und Kollegen, 2005.

Warum Niacinamid in einem Toner vorkommt

Ein Toner lässt sich als leichter Schritt zwischen Reinigung und Creme einordnen. Er wird aufgetragen und bleibt auf der Haut. Niacinamid kann damit Teil einer unkomplizierten täglichen Pflegeroutine sein, ohne dass dafür ein zusätzlicher eigener Schritt nötig ist.

Ein Blick in unseren Toner

Bei EMIVABELLE kombinieren wir Niacinamid im Toner mit Glycerin, Panthenol, Hyaluronat und den Peptiden Tetrapeptide-21 sowie Acetyl Hexapeptide-8. Auf der Zutatenliste erkennst du Vitamin B3 an der Bezeichnung Niacinamide.

Wenn dich die Inhaltsstoffe deiner Pflege interessieren, ist das ein guter Einstieg: ein bekannter Vitaminbestandteil, zwei genau benannte Peptide und eine Anwendung, die sich leicht in den Alltag einfügt.

Die Studienergebnisse und die genannte Konzentration beziehen sich auf die untersuchte Pflege. Die Studienautoren waren bei Procter & Gamble tätig.

Vitamin B3 in deiner Routine entdecken

Der Feuchtigkeitstoner mit Peptiden enthält Niacinamid zusammen mit den beiden genannten Peptiden. Niacinamid findest du außerdem in unserer Peptid-Augencreme. Vergleiche auf den Produktseiten die vollständigen Zutatenlisten und Anwendungen.

Weiterlesen: Hautbarriere und empfindliche Haut sowie Peptide im Toner.