Peptide und Hautschichten: So verstehst du deine Pflege

Sechs verbundene Glasperlen als künstlerisches Symbol für eine Peptidkette.

Acetyl Hexapeptide-8, Tetrapeptide-21, sr-Spider Polypeptide-1: Hinter diesen Namen stehen unterschiedliche Peptidbestandteile. Wer sie kennenlernen möchte, braucht kein Biochemiestudium. Hilfreich sind zwei Grundlagen: der Aufbau deiner Haut und die Aufgaben verschiedener Pflegebestandteile.

Deine Haut: Schicht für Schicht

Hornschicht – die äußere Barriere
Die äußerste Zone der Oberhaut besteht aus abgeflachten Hornzellen und dazwischenliegenden Lipiden. Sie hilft, Wasser in der Haut zu halten und äußere Einflüsse abzuwehren.
Oberhaut – die Epidermis
In ihren tieferen Bereichen entstehen neue Hautzellen. Auf ihrem Weg nach außen verändern sie sich und werden schließlich Teil der Hornschicht.
Lederhaut – die Dermis
Darunter liegt das Bindegewebe mit Kollagen und elastischen Fasern. Hier befinden sich unter anderem Gefäße und Nerven.
Unterhaut – die Subcutis
Sie enthält Fett- und Bindegewebe und hat unter anderem eine polsternde Funktion.

NIAMS: Aufbau der Haut

Die Haut im Überblick

Schematischer Hautquerschnitt: Hornschicht als äußerer Teil der Oberhaut, darunter Lederhaut und Unterhaut.
Die Hornschicht ist der äußerste Teil der Oberhaut. Darunter liegen die faserreiche Lederhaut und die polsternde Unterhaut. Farben und Größen sind zur Erklärung vereinfacht. NIAMS: Hautaufbau. Grafik vergrößern.

Was ist ein Peptid?

Aminosäuren sind Bausteine von Proteinen. Werden wenige davon zu einer Kette verbunden, spricht man von einem Peptid. „Tetra“ steht für vier, „Hexa“ für sechs Bausteine. Entscheidend ist auch ihre Reihenfolge: Sie bestimmt mit, welche Eigenschaften ein bestimmtes Peptid hat.

Warum die Forschung sich für Peptide interessiert

Bestimmte Peptide werden als Signalmoleküle untersucht. Dabei geht es beispielsweise darum, wie Zellen auf einzelne Aminosäuresequenzen reagieren. Andere Peptidbestandteile werden wegen ihrer Materialeigenschaften in kosmetischen Rezepturen eingesetzt. Deshalb lohnt es sich, den vollständigen Namen statt nur das Wort „Peptide“ zu betrachten.

Eine Wirkung an der Hautoberfläche kann bereits relevant sein: Ein besserer Feuchtigkeitszustand beeinflusst, wie weich und glatt sich Haut anfühlt. Die Erklärung einer tieferen Hautschicht bedeutet dabei nicht, dass jede aufgetragene Creme diese Schicht erreicht.

Welche Peptide findest du bei EMIVABELLE?

  • Acetyl Hexapeptide-8: in Reinigung, Toner, Augen- und Tagescreme. Mehr über den Forschungshintergrund erfährst du im Beitrag über Augenpflege.
  • Tetrapeptide-21: zusätzlich im Toner. Unser Toner-Artikel erklärt die Forschung zur Hautmatrix.
  • sr-Spider Polypeptide-1: zusätzlich in der Tagescreme. Dazu findest du Details im Tagescreme-Beitrag.
  • Acetyl Tetrapeptide-3: im Kopfhautserum als Bestandteil von Capixyl™. Hier geht es zum Guide zu Capixyl™ und AnaGain™.

So bekommt deine Routine einen klaren Aufbau

Die Gesichtsreinigung mit Peptiden wird abgespült. Danach können der Feuchtigkeitstoner mit Peptiden und eine passende Creme folgen. Die Peptid-Augencreme ist für die Augenpartie vorgesehen; das Kopfhautserum mit Capixyl™ und AnaGain™ gehört auf die Kopfhaut. Du wählst nach dem Bereich, den du pflegen möchtest.

Diese Zuordnung ist uns wichtig: Du sollst erkennen können, welches Produkt welche Aufgabe hat. Mehr über unseren Anspruch erfährst du in der Geschichte von EMIVABELLE.